Mittwoch, 19. März 2014

Zahnpulver oder Zahnöl ???

Ich schreibe es gerne nochmals: Ich stehe auf Natur-Kosmetik, aber auf echte. Der Boom der Natur-Kosmetik mit erlaubten Chemikalien hat mit meiner Natur-Kosmetik gar nichts zu tun, denn bei mir gibt es weder Konservierungsmittel, noch irgend welche künstliche Zusätze.

Seit Kindheit war ich auf Zahnpasta in der Tube getrimmt. Seit mehr als einem Jahr mache ich das Zahnpulver nun selbst. Schon nach dem ersten Mal waren meine Zähne glatt. Dazu kamen noch andere positive Effekte. Der Mundgeruch am Morgen hat sich in kurzer Zeit in Luft aufgelöst.

Jede herkömmliche Zahnpasta, auch die von der sogenannten Natur-Kosmetik, hat Konservierungsmittel. Damit hält eine Zahnpasta zehn Jahr. Die Mundflora wird bei jedem Zähneputzen gestört, weil die Konservierungsstoffe die Bakterien der Mundflora angreifen. Wer dreimal im Tag die Zähne putzt, bekommt Probleme.

Eine intakte Bakterien-Mundflora schützt vor Grippeviren, die Bakterien der Flora sind immer einsatzbereit und abwehrfähig. Eine gesunde Mundflora ist auch wichtig, um Karies einzudämmen.

Jede Zahnpasta enthält nebst den künstlichen Tensiden (Schaummittel) noch das problematische Glycerin. Da die Zahnoberfläche porös ist, wird das Glyzerin vom Zahnschmelz aufgenommen. Die Folgen auf den Zahn und auf die Karies-Anfälligkeit sind nicht erforscht.

Das Zahnpulver kann man sehr leicht selbst herstellen. Die Zutaten sind:

2 Löffel Rügener Drei-Kronen-Heilkreide oder Schlämmkreide
2 Löffel Salz

Das Zahnpulver mit der trockenen Zahnbürste aufstreichen, wenn man mit der nassen Zahnbürste ins Pulver tupft, dann hält das Zahnpulver nicht so lange, weil das so befeuchtete Pulver ohne Konservierungsmittel verdirbt. Das trockene Pulver hält Jahre, nur dass die Geschmacksnote mit der Zeit verduftet.

Nachtrag vom 27. März 2016
Ich habe das Rezept oben geändert, denn ich bin von den pulverisierten Kräutern im Zahnpulver nicht mehr überzeugt, das weil ich den Eindruck habe, dass die Kräuter die Zähne leicht verfärben. Zudem sieht die Zahnbürste in kurzer Zeit unappetitlich aus. Kräuter haben einen Kohlenhydrate-Anteil, der doch ausreicht, um die karies-verursachenden Bakterien etwas zu ernähren.


Da die Heilkreide oder die Schlämmkreide in der empfohlenen Norm abrasiv ist (RDA 40 - 60), kann man die Kreide pur oder vermischt benutzen. So putze ich zur Zeit die Zähne mit Rügener Heilkreide gemischt mit Kokosöl, dazu gebe ich wenig ätherisches Pfefferminzsöl

1 Teil Kokosöl

1 Teil Rügener Drei-Kronen-Heilkreide 
ätherisches Pfefferminzöl

Das Kokosöl hat eine karies-hemmende Wirkung: "Forscher vom Athlone-Institute-of-Technology (AIT) in Irland haben entdeckt, dass Kokosöl wirksam und ohne problematische Nebenwirkungen das Wachstum von schädlichen Bakterien hemmt, welche Karies und Mundinfektionen verursachen können." (Quelle: EPOCH TIMES)

Zwischendurch spüle ich den Mund mit Salzwasser und ziehe das auch durch die Zähne. Einige empfehlen, die Zähne mit Natron zu putzen, denn Natron neutralisiert die Säuren, das brennt aber zu stark auf der Mundschleimhaut. Man kann Kokosöl mit Natron mischen und dies mit einem TePe-Zahnstocher zwischen die Zähne streichen, vor allem bei den Backenzähnen ist dies anzuraten, danach die Substanz durch die Zähne ziehen, ausspucken und nicht spülen: