Donnerstag, 1. September 2016

"Gehet aus ihr heraus!"

Ich möchte nochmals einen Bericht über die "Hure Babylon" schreiben. Im Kapitel 17+18 der Offenbarung wird Hesekiel 16 rezitiert, was ich bereits im Bericht "Jerusalem, die Mutter der Huren ???" darlegte.

Zuerst möchte ich noch weitere Argumente aufführen, die aufzeigen, dass die "Hure Babylon" Jerusalem ist, bevor ich den Befehl "Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!" (Offenbarung 18:4) beleuchte:
"Und ihre Leichname werden auf der Gasse der grossen Stadt liegen, welche im geistlichen Sinne Sodom und Ägypten heisst, wo auch ihr Herr gekreuzigt worden ist." (Offenbarung 11:8): Hier wird Jerusalem eindeutig als Sündenpflaster beschrieben und mit "Sodom" verglichen.

"Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen." (Offenbarung 18:7): Dies bezieht sich auf Jerusalem, wo der Bräutigam Jesus am Kreuz ermordet wurde, Jerusalem blieb als Witwe zurück. Jerusalem wird im alten Testament als Witwe bezeichnet, wie beispielsweise in den Klageliedern: "Wie einsam sitzt doch jetzt die Stadt, die so stark bevölkert war! Sie ist zur Witwe geworden, sie, die gross war unter den Völkern; die Fürstin der Hauptstädte ist nun zinsbar geworden!" (Klagelieder 1:1)

"Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd: Wehe, wehe! die grosse Stadt ..." (Offenbarung 18:19): "Asche auf das Haupt" ist ein jüdisches Ritual, das bei Trauer oder Niederlage durchgeführt wird. Im Buch Josua ist es eindeutig hinterlegt: "Josua aber zerriss seine Kleider und fiel auf sein Angesicht zur Erde vor der Lade des HERRN, bis zum Abend, er und die Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihre Häupter."(Josua 7.6)
"... und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen ..." (Offenbarung 18:23): Das ist zwar nicht eindeutig einer Synagoge in Jerusalem oder Israel zuzuorden, aber in jeder Synagoge brennt Tag und Nacht ein Licht, was in Kirchen und Moscheen nachts nicht der Fall ist.

"... die Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden." (Offenbarung 18:23): Diese Beschreibung zeigt auf eine Stadt, in der das Evangelium von Christen verbreitet wird. Jerusalem ist auch die Stadt, wo Jesus als Mensch sein Wort sprach. Die Stimme Gottes war in Jerusalem. Diese Beschreibung gibt übrigens den Hinweis, dass die "Hure Babylon" nicht Mekka sein kann, denn in Mekka war Jesus nie und in Mekka ist das Verkünden des Evangeliums verboten.

"... und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind." (Offenbarung 18:24): Jerusalem tötete die Propheten schon vor Christus, keine andere Stadt hat das getan. Jesus sagte: "Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt werden; wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel, aber ihr habt nicht gewollt!" (Lukas 13:34)

Ich bin mir zu 99 Prozent sicher, dass die "Hure Babylon" Jerusalem ist. Wenn das so stimmt, dann wird Jerusalem in einer Stunde vernichtet und verbrannt: "Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet." (Offenbarung 18:8) Und: "Wehe, wehe! die grosse Stadt, durch deren Wohlstand alle reich wurden, die Schiffe auf dem Meere hatten! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden!" (Offenbarung 18:19) 

Die grossen Bankiers kauften Jerusalem, es war die Familie Rothschild, die hatten die Moneten, um das Zion-Imperium zu verwirklichen. Das war am 28. November 1829. Das kann im Bericht "Wem gehört Jerusalem ???" nachgelesen werden.

Nun möchte ich den Befehl "Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!" (Offenbarung 18:4) beleuchten. In der Offenbarung wird nicht benannt, wessen Stimme das ist, aber die Beschreibung "mein Volk" passt nur zu Jesus, denn wir sind das Volk von Jesus, weiter im Text wird auch die "Braut" genannt, was "mein Volk" nochmals als christliches Volk definiert. Somit wird hier in der Offenbarung mit dem Befehl, das festgehalten, was Paulus schreibt: "... denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren ..." (1. Thessalonicher 4:16) So ginge es auch auf, mit der letzten Posaune: "Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden." (1. Korinther 15:51+52)

Dieser Befehl ist wohl der Aufruf zur Entrückung, um das noch genauer zu untersuchen, muss der griechische Grundtext analysiert werden. Das griechische Wort "ἐξέλθατε" (G 1831) wird mit "gehet aus ihr" übersetzt. Das griechische Wort "ἐξέλθατε" kommt in dieser Form aber nur zweimal in der Bibel vor. Es kann auch "come, come forth, depart, escape, get out" bedeuten. Es kann buchstäblich oder sinnbildlich gedeutet werden, es kann "entfliehen und verlassen" heissen. Jesus sprach auch vom Entfliehen: "Darum wachet jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, zu entfliehen diesem allem, was geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn!" (Lukas 21:36) 

Nun, hier bin ich mir nicht sicher, ob meine Interpretation zum Entrückungs-Befehl richtig ist, es könnte so richtig sein. Was aber eindeutig richtig ist, dass die Christen von Jesus mit "mein Volk" angerufen noch auf Erden sind, die sind noch nicht entrückt: "Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!" (Offenbarung 18:4) Auch das überlesen die Vorentrückungs-Darby-Anhänger gerne. Hier ruft Jesus "mein Volk" und nicht "meine Auserwählten", sondern "mein Volk", das sind wir, die treuen Christen, wie dieser Vers eindeutig festhält: "Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden." (Matthäus 1:21) 

Das heisst eindeutig, dass wir bevor die "Hure Babylon" fällt noch auf Erden sind. Ich interpretiere diesen Befehl "Gehet aus ihr heraus!" als Befehl zur Entrückung, das heisst nach meiner Meinung, dass die Entrückung unmittelbar vor dem Fall der "Hure Babylon" erfolgt.

Aus Kapitel 17 der Offenbarung wissen wir, dass das "Tier mit den zehn Königen" die "Hure Babylon" vernichten wird: "Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen." (Offenbarung 17:16) 

Die Entrückung würde somit vor dem Zeitpunkt, wo das "Tier" die "Hure Babylon" vernichten wird, geschehen. Interessant ist, dass hier die Zeit von einer Stunde auch genannt ist, die "Hure Babylon" wird auch in einer Stunde fallen: "Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, welche noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige auf eine Stunde mit dem Tier." (Offenbarung 17:12) 

Auch Paulus schreibt, dass das Zorngericht zuerst die Juden trifft, was darauf hinweist, dass Jerusalem zuerst ins Zorngericht kommt, was wiederum bestätigt, dass das Gericht mit dem Fall der Hure (Jerusalem) anfängt: "Trübsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen ..." (Römer 2:9)

All diese Argumente zeigen auf, dass wir eben den Aufstieg des Antichristen noch erleben werden. Nach meiner zeitlichen Interpretation sind wir in dieser Phase, weil ich Barack Hussein Obama als Antichrist vermute.

Ich hoffe, meine Interpretationen sind für die Leser nachvollziehbar, es ist gut, das in Ruhe zu überdenken. Ich suche wie viele auch nach der Entschlüsselung der Texte. Es ist eine Analyse, die in keinem Buch oder Bericht zu finden ist. Ich habe lange über dieses Kapitel 18 der Offenbarung sinniert, hatte ständig den Gedanken "schaue noch genauer hin", bis ich zu dieser Erkenntnis kam.